Home

Willkommen bei Face to Face



Ursprünglich einmal als reine Coming-Out-Gruppe gegründet, hat sich unser Treff über die Jahre zu einer bunt zusammengewürfelten Truppe mit großer Altersspanne gemausert. Die Organisation wird von vier Menschen – Florian, Gregor, Johannes und Stefan – übernommen.

Neben unseren wöchentlichen Treffen veranstalten wir ein bunt gemischtes, locker gepacktes und unverbindliches Freizeitprogramm: Filmabende, Ausflüge, Kochabende, Vorträge und ab und zu mal einen Wochenendworkshops im Waldschlösschen. Auch bei den LesBiSchwulen Kulturtagen sind wir mit dabei.

Neben den Treffen am Dienstagabend  gibt es die Möglichkeit, an einen kleinen Diskussions- und Gesprächskreis teilzunehmen. Hier kannst du dich in vertrauter Atmosphäre mit Gleichgesinnten über das Coming-out und die alltäglichen Tücken des Schwulseins austauschen.

Wir werden durch Landesmittel gefördert und arbeiten mit dem Schwulen Forum Niedersachsen, dem VNB (Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen) sowie mit der Akademie Waldschlösschen zusammen.




Was sagt die Evolutionsbiologie zur Homosexualität?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Junker, Universität Tübingen

Seit sich Künstler, Politiker und andere Prominente als Homosexuelle outen, ohne größere Nachteile befürchten zu müssen, scheint homosexuelles Verhalten in unserer Gesellschaft weithin akzeptiert zu sein. Diese demonstrative Toleranz täuscht darüber hinweg, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung und einflussreiche gesellschaftliche Gruppen, wie die christlichen Kirchen, ihre traditionellen Vorbehalte keineswegs aufgegeben haben. Dem liegt oft ein biologisches Argument zugrunde: Homosexuelles Verhalten ist ein Makel, weil es nicht der Fortpflanzung dient.

Falls Homosexualität genetisch bedingt ist, sollten die entsprechenden Gene kontinuierlich seltener werden, da das sexuelle Interesse am eigenen Geschlecht die Fortpflanzung verhindert (oder zumindest reduziert). Man könnte also vermuten, dass Homosexualität nicht erblich ist, sondern durch hormonelle Einflüsse im Mutterleib, durch (früh)-kindliche Erfahrungen oder durch Verführung entsteht.

Tatsächlich gibt es Hinweise, dass Umwelteinflüsse eine Rolle spielen, dass Homosexualität aber auch durch erbliche Faktoren bedingt ist. Hierfür sprechen Zwillingsstudien, das kultur- und zeitübergreifende Vorkommen sowie die erstaunliche Erziehungs- und Therapieresistenz.

Noch weiß man nicht, welche Gene bei der Ausprägung hetero- und homosexuellen Verhaltens beim Menschen eine Rolle spielen. Dies ist aber nicht ungewöhnlich, da es bis heute schwierig ist, selbst bei eindeutig erblichen Merkmalen wie der Körpergröße alle relevanten Gene zu identifizieren. Es gibt aber gute evolutionsbiologische Gründe anzunehmen, dass Homosexualität zum natürlichen Verhaltensspektrum der Menschen gehört und dass sowohl die ausgelebte Homosexualität Einzelner als auch die latente Bisexualität aller unabdingbare Voraussetzungen für den Bestand sozialer Gruppen beim Menschen sind.




gay

keywords: Webstrolch Göttingen schwul Goettingen schwul jung gay strolch strolche.org

strolche HP strolche Homepage strolche schwul http://www.strolche.org

lesbisch jungend jungs junx schwul Göttingen schwule Jugendgruppe webstrolch Strolche tips

goettingen schwul gay bi gruppen bisexuell treffen esg gruppe party termine gay party kalender schwule party

lesbischwule Kulturtage linksgestrickt linksmasche